Von reaktiver zu proaktiver Sicherheit – wie ein Chemiewerk 2026 die Arbeitssicherheit mit KI neu aufgestellt hat
- 48%
- Weniger Beinaheunfälle
- 65%
- Reaktionszeit
- 90%
- Vorfallmeldung
- 2 Wochen
- Einführungszeit
Von reaktiver zu proaktiver Sicherheit – wie ein Chemiewerk 2026 die Arbeitssicherheit mit KI neu aufgestellt hat
Die Ausgangslage
2. Februar 2026 | dennis.brouwer | Referenzen ZeroIncidents
Das Wichtigste in Kürze
- Schneller Wandel: in nur 2 Wochen vom reaktiven zum proaktiven Sicherheitsmanagement
- Keine Hardware-Investition: Nutzung der vorhandenen Videoüberwachung ohne teure Aufrüstung
- Deutliche Verbesserungen der Sicherheit: 48 % weniger Beinaheunfälle und 65 % kürzere Reaktionszeiten bei Gefahren
- Mehr Transparenz: Über 90 % aller Vorfälle in den überwachten Bereichen werden automatisch erfasst und ausgewertet
- Umfassende Abdeckung: Über 20 KI-Sicherheitsszenarien für spezifische betriebliche Risiken umgesetzt
- Eingreifen in Echtzeit: integriertes Warnsystem mit mobilen Benachrichtigungen und Alarmen vor Ort
Kundenprofil
Branche: Chemische Fertigung
Größe: über 2.500 Beschäftigte an mehreren Standorten in Texas, USA
Tätigkeit: Herstellung von Industrielösungsmitteln, Klebstoffen, Spezialbeschichtungen und chemischen Produkten
Unser Kunde ist ein bedeutendes Unternehmen der Spezialchemie mit von Natur aus risikoreichen Abläufen. Trotz einer guten Compliance-Bilanz und erheblicher Investitionen in die Schulung der Beschäftigten erkannte das Unternehmen, dass klassische Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichten, um neue betriebliche Herausforderungen und Risiken zu bewältigen.
Die Herausforderung
Vor der Einführung der Vision-KI-Lösungen arbeitete der Kunde mit einem Risikomanagement, das erst reagierte, nachdem Vorfälle eingetreten waren. Mehrere systemische Probleme waren offensichtlich:
- Verzögerte Erkennung von Vorfällen: Kritische Vorfälle wie Chemikalienleckagen, PSA-Verstöße und Beinaheunfälle wurden oft erst nach einer Eskalation sichtbar – mit schweren Folgen für Betrieb und Sicherheit
- Grenzen der manuellen Überwachung: Die komplexe Betriebsumgebung überstieg die Möglichkeiten menschlicher Überwachungsteams – das Sicherheitspersonal konnte den gesamten Betrieb unmöglich wirksam im Blick behalten
- Statische Videoüberwachung: Trotz eines großen Netzes von Kameras blieb die Überwachung passiv – sie zeichnete Bildmaterial auf, lieferte aber keine Risikoanalyse in Echtzeit
- Unerfüllte Anforderungen: Standardsoftware für Sicherheitsanalysen konnte die komplexen und vielfältigen Risikoszenarien der chemischen Fertigung nicht abdecken – vom Umgang mit speziellen Chemikalien bis zum Anlagenmanagement
Die EHS-Leitung erklärte: „Wir hatten stark in klassische Sicherheitsprotokolle investiert, aber unsere Fähigkeit, Vorfälle zu verhindern statt auf sie zu reagieren, war stark eingeschränkt. Wir waren reich an Daten, aber arm an Erkenntnissen – mit Tausenden Stunden Videomaterial, das uns nicht aktiv dabei half, Risiken zu erkennen, bevor sie zu Vorfällen wurden.“
Die Lösung
Nach der Prüfung mehrerer Anbieter von Arbeitssicherheitstechnologie entschied sich der Kunde für ZeroIncidents und dessen umfassende Vision-KI-Plattform:
1. Sofort einsatzbereite KI-Szenarien
- Modulare, flexible Plattform mit über 20 spezialisierten KI-Anwendungen
- Jede Anwendung ist auf eine bestimmte Herausforderung der Arbeitssicherheit ausgelegt
- Anpassbare Erkennungsparameter für die spezifischen Risiken der Chemieindustrie
- Alle Szenarien von ZeroIncidents finden Sie unter diesem Link: KI-Szenarien von ZeroIncidents.
Intuitives Dashboard mit mehreren aktiven Sicherheitsszenarien
2. Nahtlose Integration
- Direkte Anbindung an die vorhandene Videoüberwachung
- Keine zusätzlichen Hardware-Investitionen nötig
- Bestehende Sicherheitsinvestitionen bleiben erhalten und werden um intelligente Analytik ergänzt
3. Eingesetzte Vision-KI-Szenarien
- PSA-Erkennung: Überwachung in Echtzeit, um die Einhaltung kritischer PSA-Vorgaben sicherzustellen – darunter Handschuhe, Helme, Atemschutzmasken und Gesichtsschutz
- Überwachung von Sperrbereichen: Erkennung und Meldung unbefugter Zutritte zu engen Räumen und anderen Hochrisikozonen
- Überwachung der Staplersicherheit: Erkennung gefährlicher Nähe zwischen Beschäftigten und fahrenden Gabelstaplern
- Belegungsüberwachung: Erfassung der Personenzahl in sensiblen Bereichen, um Überfüllung zu verhindern
Mobile Sicherheitswarnungen mit Verstößen in Echtzeit und Reaktionsmöglichkeiten
4. Warnsystem in Echtzeit
- Automatische mobile Warnungen: Sicherheitsbeauftragte erhalten sofortige Benachrichtigungen über Risiken direkt auf Smartphones und Wearables
- Integrierte akustische Alarme: Summer und akustische Alarme in der Halle sind mit dem Erkennungssystem verbunden – für sofortiges Eingreifen vor Ort
- Geschlossener Reaktionskreis: ein vollständiges System von der Erkennung bis zum Eingreifen, das hilft, Vorfälle in Echtzeit zu entschärfen
Ablauf der Implementierung
ZeroIncidents schloss die gesamte Einführung in bemerkenswert kurzer Zeit ab:
Phase 1: Analyse & Planung (3 Tage)
- Standortbegehung: umfassende Bewertung der vorhandenen Kamerainfrastruktur und der betrieblichen Risikozonen
- Priorisierung der Anwendungsfälle: gemeinsame Workshops mit den EHS-Teams, um die Sicherheitsszenarien mit der größten Wirkung zu bestimmen
- Integrationsplanung: technische Bewertung der Netzwerkkapazität und der Anforderungen an das Warnsystem
Phase 2: Einführung (11 Tage)
- Schnelle Konfiguration der KI-Modelle für die ausgewählten Sicherheitsszenarien
- Integration in die vorhandene Kamerainfrastruktur
- Anbindung an die Warnsysteme (mobil und vor Ort)
- Schulung der Nutzer und Validierung des Systems
Ergebnisse
Schon einen Monat nach der Einführung verzeichnete der Kunde deutliche Verbesserungen der Sicherheitskennzahlen:
Ergebnisse bei der Sicherheit
- 48 % weniger Beinaheunfälle: Warnungen in Echtzeit und frühes Eingreifen erwiesen sich als entscheidend, um Vorfälle vor einer Eskalation zu verhindern
- 65 % kürzere Reaktionszeit bei Gefahren: Automatische Warnungen ermöglichten es den Teams, schnell zu handeln, wenn Sekunden zählten
- Bessere Vorfallmeldung: Über 90 % aller Vorfälle in den überwachten Bereichen werden automatisch erfasst und ausgewertet
- Mehr Transparenz: Die Zahl der erfassten Vorfälle stieg in den ersten 2 Wochen um 120 %, weil zuvor unbemerkte Sicherheitsprobleme sichtbar wurden
Betriebliche Wirkung
- Weniger Zeitaufwand für Sicherheitsaudits: 40 % weniger Zeit für manuelle Sicherheitsinspektionen
- Weniger Betriebsunterbrechungen: 35 % weniger Notabschaltungen aus Sicherheitsgründen
- Bessere Einhaltung regulatorischer Vorgaben: lückenlose Dokumentation der Sicherheitsinitiativen und der Vorfallprävention
- Mehr Vertrauen bei den Beschäftigten: 87 % der Befragten gaben an, sich am Arbeitsplatz sicherer zu fühlen
Analysen und Erkenntnisse
Die Vision-KI-Plattform verschaffte eine nie dagewesene Transparenz über Sicherheitstrends:
Umfassende KI-Szenarien für PSA-Einhaltung, Bereichskontrollen und Fahrzeugkontrollen, die den Standort sicher halten
Die Daten brachten mehrere überraschende Erkenntnisse zutage:
- Muster nach Tageszeit: 70 % der PSA-Verstöße traten beim Schichtwechsel auf
- Ortsspezifische Risiken: Bestimmte Produktionsbereiche zeigten durchweg höhere Vorfallquoten
- Zusammenhang mit Prozessen: Bestimmte Fertigungsprozesse hingen stärker mit Sicherheitsverstößen zusammen
- Verhaltensindikatoren: Frühwarnzeichen, die schwereren Vorfällen häufig vorausgingen
Herausforderungen & Lösungen bei der Implementierung
Die Einführung stand in der chemischen Fertigung vor mehreren besonderen Herausforderungen:
- Überwachung von Gefahrenbereichen
- Herausforderung: Kamerapositionierung in Bereichen mit potenziell explosionsfähiger Atmosphäre
- Lösung: Nutzung der vorhandenen eigensicheren Kamerainfrastruktur mit ausgelagerter Verarbeitung
- Integration in Altsysteme
- Herausforderung: Anbindung älterer Systeme für Sicherheits- und EHS-Management
- Lösung: Entwicklung individueller API-Konnektoren und Middleware-Lösungen
- Sorge vor Alarmmüdigkeit
- Herausforderung: die Sorge, dass zu viele Warnungen abstumpfen lassen
- Lösung: Einführung eines gestuften Warnsystems mit Benachrichtigungen nach Schweregrad
- Datenschutz
- Herausforderung: Bedenken der Beschäftigten wegen ständiger Überwachung
- Lösung: Fokus auf die Erkennung von Verstößen statt auf die Verfolgung Einzelner, mit klarer Kommunikation zum Zweck des Systems
Zentrale Erfolgsfaktoren
Mehrere Elemente trugen wesentlich zum Projekterfolg bei:
- Schnelle Einführung: Die zügige Umsetzung hielt den Schwung und die Begeisterung der Beteiligten aufrecht
- Keine Hardware nötig: Die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur minimierte Störungen und Kosten
- Flexible Konfiguration: Die Erkennungsparameter lassen sich an den konkreten betrieblichen Bedarf anpassen
- Integrierte Warnungen: Die direkte Anbindung an die Eingriffssysteme schuf sofortigen Nutzen
- Partnerschaftlicher Ansatz: enge Zusammenarbeit zwischen ZeroIncidents und dem EHS-Team des Kunden
Kundenstimme
„Die Vision-KI-Plattform von ZeroIncidents hat unseren Umgang mit der Arbeitssicherheit grundlegend verändert. In nur zwei Wochen sind wir von einem reaktiven Modell, bei dem wir Vorfälle im Nachhinein untersuchten, zu einem proaktiven System gekommen, das uns hilft, sie ganz zu verhindern. Weil wir unsere vorhandene Kamerainfrastruktur nutzen konnten, gelang die Einführung schnell und ohne Investitionsausgaben, und die sofortigen Warnungen haben unsere Reaktionszeiten drastisch verkürzt. Am wichtigsten: Unsere Beschäftigten spüren den Unterschied – sie wissen, dass Gefahren erkannt und umgehend behoben werden. Das schafft eine deutlich stärkere Sicherheitskultur in unserem gesamten Betrieb.“
— Michael T., EHS Director
Technologie im Überblick
Die beim Kunden eingesetzte Vision-KI-Plattform nutzt mehrere fortschrittliche Technologien:
Computer-Vision-KI
- Deep-Learning-Modelle, optimiert für die Erkennung im Bereich der industriellen Sicherheit
- Verarbeitungsarchitektur aus Edge und Cloud für zuverlässige Leistung
- Hohe Genauigkeit auch unter schwierigen industriellen Lichtverhältnissen
- Kontinuierliches Lernen, um die Erkennung im Lauf der Zeit zu verbessern
Framework für die Einbindung von Warnungen
- Benachrichtigungssystem über mehrere Kanäle (mobil, E-Mail, Alarme vor Ort)
- Priorisierungsalgorithmen gegen Alarmmüdigkeit
- Kommunikation in beide Richtungen, um Warnungen zu bestätigen und abzuschließen
- Automatische Eskalation unbearbeiteter kritischer Warnungen
Analyse-Engine
- Erkennung von Trends über mehrere Sicherheitsparameter
- Korrelationsanalyse zwischen betrieblichen Faktoren und Sicherheitsvorfällen
- Anpassbare Berichte für die Bedürfnisse unterschiedlicher Beteiligter
- Vorausschauende Analytik zur Erkennung entstehender Risikomuster
Ausblick: künftiger Ausbau
Aufbauend auf dem Erfolg der ersten Einführung plant der Kunde mehrere Erweiterungen:
- Integration in die Prozessleitsysteme für automatisierte Sicherheitseingriffe
- Einsatz weiterer KI-Szenarien, darunter die Erkennung von Ausrutschen und Stürzen sowie von Chemikalienleckagen
- Ausweitung auf weitere Standorte im ganzen Land
- Entwicklung vorausschauender Risikomodelle auf Basis der gesammelten Daten
ZeroIncidents: die Sicherheit der Chemieindustrie revolutionieren
Unsere Vision-KI-Plattform eröffnete dem Kunden einen grundlegend neuen Ansatz für die Arbeitssicherheit – weg vom reaktiven Vorfallmanagement, hin zur proaktiven Risikoprävention. Durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und gezielte KI-Szenarien lieferte ZeroIncidents sofortigen Nutzen, ohne den Betrieb zu stören.
Der Kunde hat nun eine nie dagewesene Transparenz über die Sicherheitsrisiken in seinem gesamten Betrieb und kann eingreifen, bevor Vorfälle eintreten. Diese erfolgreiche Partnerschaft zeigt, wie die innovativen Computer-Vision-Lösungen von ZeroIncidents die besonderen Sicherheitsherausforderungen der risikoreichen chemischen Fertigung lösen können.
Fazit
Diese Fallstudie zeigt, welche Kraft Vision-KI für das Sicherheitsmanagement in risikoreichen Industrieumgebungen hat. Durch Erkennung in Echtzeit, sofortige Warnungen und verwertbare Erkenntnisse ermöglichte unsere Plattform dem Kunden, einen deutlich sichereren Arbeitsplatz zu schaffen und zugleich die betriebliche Effizienz zu verbessern.
Der Erfolg dieser Implementierung hat den Kunden als Vorreiter für Sicherheitsinnovation in der Chemieindustrie positioniert – mit Plänen, das System auf weitere Standorte auszuweiten. Für Chemiehersteller, die über klassische Sicherheitsansätze hinausgehen wollen, zeigt ZeroIncidents: KI-gestützte Bildverarbeitung liefert schnelle, spürbare Verbesserungen, ohne umfangreiche Infrastrukturinvestitionen zu erfordern.
Stehen Sie vor ähnlichen Herausforderungen beim Sicherheitsmanagement in risikoreichen Umgebungen? Kontaktieren Sie ZeroIncidents noch heute und erfahren Sie, wie unsere Vision-KI-Plattform Ihr Management der Arbeitssicherheit verändern kann.
